So war es einmal

Am 20. Juni 1913 wurde der Neubau eines Schulgebäudes in Wien 11, Kaiser-Ebersdorf, Friedhofstraße 524, beschlossen. Am 16. September 1914, dem Beginn des Schuljahres 1914/15, kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges, bezogen die ersten Schüler das neue Gebäude.

Ende März 1915 wird der 3000 m² große Schulgarten unter Anleitung der Lehrer für Kartoffel und Gemüsebau nutzbar gemacht. Im Juni und Juli konnten bereits die ersten Erträge unseres Gartens an bedürftige Kinder verteilt werden: Erbsen, Bohnen und Kohlrüben.

Wegen großer Kälte (-28 bis -33 Grad Celsius) und Kohlennot wurden Wiens Schulen vom 18. bis 26. Februar 1927 gesperrt.

 

Es gab eine "Wärmeklasse" an der Volksschule Münnichplatz. Mit 16. September 1930 ist die Hauptschule vollständig ausgebaut. In 10 Klassen befinden sich insgesamt 349 Kinder.

Während des Zweiten Weltkriegs war der Unterricht schon von Anfang an durch fast täglichen Fliegeralarm stark gehemmt.

Mit rund 140 Kindern in vier gemischten Klassen beginnt am 10. September 1945 das neue Schuljahr nach Kriegsende

Da die Klassenzimmer morgens sehr niedrige Temperaturen zeigten, nicht selten bloß 0 Grad, mitunter sogar noch weniger, begann der Unterricht im Jänner, Februar und März erst um 9 oder 10 Uhr.

 

 

Chronik